HERBSTLAUB (Vogel 2007)

30.11.2008 | 23:55 | Autor: Jannis Walz

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Ploppp. Brrr. Brrr. Dingdüdingdong, dingdüdingdong, dingdüdingdong.

Damm daaa damm daaa damm daaa damm da.

Lalalalalaaaaalalalalalaaaaaalalaaaaaaa.

Großartig!

Director: Oliver Vogel (2007)

Kategorie: Kurzfilm | Kommentar schreiben

Aphex Twin – COME TO DADDY (Cunningham 1997)

26.11.2008 | 21:49 | Autor: Jannis Walz

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Eines der verstörendsten Videos im Musikclipuniversum. Wenn das Ding die Oma anschreit und die Kinder mit Richard D. James Fresse durchs Bild tanzen wird das Spektrum in Richtung Spookieness erweitert.

Director: Chris Cunningham (1997)

Kategorie: Musikvideo | Ein Kommentar

wash my brain again.

25.11.2008 | 19:14 | Autor: Jannis Walz

Ich fahr im Auto und höre.

Ich bin in der Tankstelle und höre.

Ich bin im Supermarkt und höre.

 

Hier gehts direkt ins Zentrum des Wahnsinns.

Kategorie: Trash | Kommentar schreiben

HARVIE KRUMPET (Elliot 2003)

20.11.2008 | 19:15 | Autor: Jannis Walz

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“Some are born great
Some achieve greatness, some have greatness thrust upon them
…..and then there are others”

Die chaosmatische charismatische Stimme von Geoffrey Rush leitet durch die Bilder des Lebens von Harvie Krumpet. Dabei passiert was ganz wunderbares, der Kurzfilm sprengt hier seine natürlichen Grenzen und schafft es besser und intensiver als viele Langfilme, dass wir am Ende mit Harvie zusammen auf der Bank sitzen.

Adam Elliot (Cooles Interview) erhielt dafür im Jahr 2004 aber sowas von verdient den Animationsoscar.

Director: Adam Elliot (2003)

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Gemischtes ohne Hack

19.11.2008 | 00:32 | Autor: Jannis Walz

- Also auf last.fm bin ich ja schon mittelschwer hängengeblieben. Da kann man sich schön in die Ohren der Bekanntschaften hören. Mittlerweile bauen die ein bisschen in Richtung Geldverdienen um, aber trotzdem noch sehr angenehm.

- Sehr lustig diese Liste der No-Nos beim Filme machen. Jedes Mal aufs Neue.

- Tough, tough, tough, das Blog hier nach Semesterbeginn am laufen zu halten. Und dann zickt dieses Wordpresstier auch noch rum, dass man die rare Zeit nicht packen kann um zu schreiben. Aber man machts ja eh nicht weils einfach ist sondern.

Kategorie: Web | Kommentar schreiben

Madonna – LIKE A PRAYER (Lambert 1989)

12.11.2008 | 23:43 | Autor: Jannis Walz

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Sehr kultig und damals ein ziemlicher Aufreger. Das Album dazu war mein erster Pop-Schallplattenerwerb . Madonna hatte irgendwie was verbotenes. Kam mir deshalb ziemlich verrucht vor, als ich als Zehnjähriger in der Schlange an der Kasse vom ProMarkt stand.

Director: Mary Lambert (1989)

Kategorie: Musikvideo | Kommentar schreiben

Bahnfahrn

08.11.2008 | 03:40 | Autor: Jannis Walz

Vier Stunden Bahnfahrt.

Berlin Hauptbahnhof – Köln Hauptbahnhof.

Zu Beginn leicht dösig nach dem Kampf mit der Nahverkehrsanfahrt.

Schräg gegenüber auf dem Vierer sitzen zwei ältere Herren, die gemächlich miteinander plaudern. Die Beiden unterhalten sich abwechselnd auf deutsch, französisch und italienisch. Bin beeindruckt und blättere ein wenig im Schnitt.

Ich fahre nicht sehr oft mit der Bahn, aber alleine schon wegen der kultigen Ansagen auf Englisch der Zugführer rentiert es sich eigentlich schon. Der heute ist nicht so schlecht, zaubert mir aber trotzdem ein Grinsen ins müde Gesicht.

Im Bordrestaurant gibts “Geschmorrte Bäckchen vom Jungschwein”. Beschließe diesen Satz zu meinem heutigen Lieblingssatz zu machen.

Nach einer  Stunde beginne ich am Diplomfilm herumzuschreiben. Auf der Strecke Hannover-Bielefeld fährt der Zug sehr schaukelig und meine Handschrift nähert sich der modernen Kunst an. Denke darüber nach, dass ich in letzter Zeit kaum Nachrichten gelesen habe und somit auch nur wenigweise über ICE-Achsprobleme informiert bin.

Als der Zug durch Wuppertal fährt weist der eine ältere Herr den Anderen auf die Hochschwebebahn und derer Einmaligkeit hin. Der Konter kommt direkt und knapp:

Gibts auch in Tokio und Miami!

Anschließend wird ihm noch die Ankedote erzählt wie damals der Elefant aus der Kabine in die Wupper sprang. Grummelig kommts auch diesmal zurück:

Sowas findest du lustig und über Stierkämpfe regst du dich auf!

Darauf hingewiesen, dass es ja nicht die Intention gewesen sein, dass der Elefant bei der Aktion ins Wasser fällt, sonder vielmehr nur eine Werbegag des örtlichen Zoo gewesen sei kommt die konsequente Antwort:

Ich glaube trotzdem, der Elefant hatte da keine Lust zu!

In Wuppertal setzt sich eine dicke Frau in die Reihe vor mich.

Beide ältere Herren sind mittlerweile eingeschlafen.

Plötzlich beginnt die Dicke Frau in ihr Handy zu schreien/sächseln:

JAAAA! HALLOOO??! JAJAAA, ICH BIN GRAD AUF DEM ZUG NACH KÖLN, JAAAA?!? JA, NACH KÖLN! HAALLLLOOO?!?

Das geht dann etwa drei Minuten so bis ihr Handy abkackt. Der alte Mann ist davon aufgewacht und schaut die dicke Frau entsetzt an. Seufzt dann kurz, schaut sie direkt an und sagt dann sehr leise aber sehr deutlich:

Schade! Lauter konnte sie nicht sprechen!

Und auf einmal liegt diese ganz besondere Atmosphäre im Großraumwagen.

Auf der Hinfahrt habe ich mich ins Bahnfahren verliebt, auf der Rückfahrt dann aber gleich wieder Schluss gemacht, da aus meinem ICE-Sitzplatz ein IC-Stehblock wurde.

Kategorie: Jannis | Ein Kommentar

BURNING SAFARI (Aupetit, Maleo, Predal, La Taille, Trebutien, Irzenski 2006)

08.11.2008 | 03:37 | Autor: Jannis Walz

http://www.dailymotion.com/videox2bcwb

Zackig animiert und geschnitten in der Steppe. Kein Frame zuviel kommt von den Franzosen in dieser Spitzenklasse-Arbeit.

Director: Vincent Aupetit, Maxime Maleo, Aurelien Predal, Florent de La Taille, Claude-William Trebutien, Jeanne Irzenski (2006)

Kategorie: Kurzfilm | 2 Kommentare

Even the Aborigines!

04.11.2008 | 23:40 | Autor: Jannis Walz

Sogar die Aborigines habens schon gemacht prahlt die Verpackungsbeschreibung. Bei Sydney 2000 beeindruckt von der Pathos-Inszenierung von Cathy Freeman, dacht ich mir, so verkehrt kann das Urvolk da nicht liegen und ich probier das Teil mal aus.

Eigentlich wollte ich hier so schön ein paar Fotos im Stil von den sehr gelungenen Werbeshots des Originals nachschiessen, aber gestern hat sich mein guter alter Canon-A60-Bauklotz (frühe Digicam Generation mit vier Batterien drin, konnte man auch gut zur Selbstverteidigung benutzen) in die ewigen Fotogründe versetzt. Ist nur noch im Lila-Lsd-Verzerrt-Mode zur Verfügung.

So, dann checken wir mal die Produktversprechungen:

1) Er wirkt beruhigend und damit Muskel entspannend
Da ist was dran, allerings glaub ich, dass bei übermäßigem Gebrauch irgendwie der rechte Arm lahm wird. Also insgesamt sowohl als auch irgendwie.

2) Depressive Grundstimmungen werden gemindert
Wenn das klappt können sich die Psychotherapeuten warm anziehen. Aber ganz warm.

3) Wirkt sich positiv auf Ihr Aura aus
Kann ich nicht überprüfen, denn meine Aura ist ohnehin sowas von positiv, dass es sich bei mir nur um Nuancen handeln könnte, die im Ereignis nicht spürbar wären.

4) Fördert den Haarwuchs
Klingt interessant. Nehmt dies, Geheimratsecken!

5) Wirksam gegen Kopfschmerzen und Verspannungen
Noch nicht ausprobiert. Aber gegen Thomapyrin Intensiv stinkt das Teil ab, da bin ich mir ziemlich sicher.

6) Setzt Endorphine frei (Glückshormone)
Ich habe mal im Internet gelesen, dass wenn man sich zwanzig Minuten auf seine linke Hand setzt, bis diese eingeschlafen ist, um anschließend Hand an sich anzulegen, sei das so wie wenn man fremdgeglückschüttelt wird was die Feelgood-Atmosphäre (angeblich) deutlich steigert. Ich denke beim Bokoma verhält sichs ähnlich.

7) Ist einfach zu handhaben
Hoch und runter auf dem Kopf. Wahrscheinliche Fehlerquote in der Handhabung ziemlich gering.

8) Der Bokoma ist ein guter “Entertainer”
Also Disenyland passiert nicht gerade auf dem Kopf und nen Witz hat er mich auch noch nicht erzählt. Auch jemand anderem beim Kopfen zusehen ist eher kurzweilig interessant. Vielleicht wenn man dazu hüpft oder und “Bokoma!” ruft. Lieber nicht, sonst sticht man sich noch ein Auge aus oder sowas.

Es hat gekribbelt plus Gänsehaut Feeling, je länger mans macht, desto weniger. Die unverbindliche Preisempfehlung von 19,50 Euro ist ein wenig hoch gefühlt, allerdings kostet das Ding im real existierenden Kopfmassagekosmos deutlich weniger, weshalb er mit 3-4 Euro zum No-Problem-No-Risk-Kauf wird.

Und in der nächsten Folge teste ich den Nasenhaarschneider von Babybliss.

Kategorie: Produkte | Kommentar schreiben

Björk – HUMAN BEHAVIOUR (Gondry 1993)

04.11.2008 | 23:40 | Autor: Jannis Walz

http://www.dailymotion.com/videox3as9o

Dreiundneunzig saß der Teenjannis nach der Schule vor der Glotze und schaute MTV (Die spielten damals noch hauptsächlich Musik). Dort liefen ihm dann zum ersten Mal Björk und Michel Gondry vor die Augen. Das gefiel ihm damals ziemlich gut. Ist bis heute so geblieben.

Director: Michel Gondry (1993)

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