“I’m alive and i’m here forever”

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awesomeAls diese Worte das Michael Jackson Memorial abgeschlossen haben, dachte ich mir: “na, das ist ja fast zu einfach!” Jedenfalls ist es die perfekte Gelegenheit, hier mal noch voller Stolz zu verkünden, dass wir auf Platz 2 aller deutschen Suchergebnisse zum Begriff “Zombie Michael Jackson” zu finden sind (damn you, SpOn!).

The funk of forty thousand years

"The funk of forty thousand years"

In der kurzen Lebensdauer unseres Blogs wurde Michael Jackson mehrfach erwähnt und zitiert, von daher also auch hier nochmal ein Nachruf:

Ruf!

Mal ehrlich, zu dem Thema wurde eigentlich schon mehr als genug gesagt und mit nicht gerade wenig Heuchelei. Mir fallen aus dem Stehgreif nur zwei ehrliche Statements ein. Einmal, wie immer, von Craig Ferguson:

“I am not going to pretend like everyone else in the media that I never made jokes about Michael Jackson on this show. I did. I did make jokes about Michael Jackson on this show that’s because he was an icon and I am an iconoclast. It is my job. When I make fun of a celebrity it is nothing personal and I would like to say tonight to the millions of people all over the world…who don’t watch this show, to the fans and to the friends and of course to the family of Michael Jackson, our sympathies are with you tonight.”

und von Shirley Manson:

It felt unsettling and frightening- the way it always does when a public figure of extraordinary fame passes into the afterlife.
Think Elvis Presley, John Lennon, Kurt Cobain or Lady Di etc etc…….
And yet somehow I couldn’t quite muster up the same kind of hysterical grief that was overtaking the media and as a result the entire world.
I felt like death in some sense had already claimed Michael Jackson years ago.
For a long time I felt like he was a dead man walking the earth. Hounded and wounded and pained….. shrunk and receded, afraid of life itself.

Was gibts hinzuzufügen? Man erinnert sich als Kind der 80er doch in erster Hinsicht an sich selbst und den Kontext, in dem man seine Songs/Videos damals das erste Mal gehört/gesehen hat. Das ist doch der eigentliche Hintergrund beim Celebrity-Griefing, oder? Vermenschlicht wurde die entrückte Person MJ wohl wirklich erst durch den tränenreichen Auftritt seiner Tochter.

Es stimmt einen schon etwas nachdenklich, wenn man bedenkt, dass all die Freiheiten, die man heute hat, sich seinen ganz persönlichen Geschmack aus riesigen Musikarchiven (legal oder illegal) zusammenzustellen, es absolut verhindert, dass nochmal jemand kommen kann, dessen Musik und Ikonographie sich so umfassend im kollektiven Unterbewusstsein verankert.

Daher zum Schluss auch von mir mal ein Musikvideo, produziert von MJ: Party like it’s 1991! Deaktiviertes Embedding wird langsam zur Seuche…

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