I’m your Ch-ch-ch-ch-Cherry Bomb!

16.07.2009 | 15:17 | Autor: Captain Awesome

awesomeHonest-to-Blog, ich kapier nicht, was Leute, außer hardcore-pubertierenden 13-jährigen, an Megan Fox finden. Ich kann zwar meistens mit den Baracken, die einem so vom Hype reingewürgt werden, nichts anfangen, aber diese Grazie hat schon eine andere Qualität: Transformers hab ich unter anderem wegen ihr nicht zu Ende ertragen können.

Sei es das 2kg aufgebackene Makeup, das Perma-Bitchface, das Angelina-Jolie-(die ich auch nicht abkann)-Wannabe-Tattooing, die trashigen Kommentare, die sie einer arglosen Öffentlichkeit entgegenschreit – wie z.B. über Transformers herzuziehen, womit sie sich selbst disqualifiziert und Michael Bay zusätzlich noch die wunderbare Ferrari-Wäsche-Retourkutsche ermöglicht hat…

Der Transformers 2 FAQ bringt es auf den Punkt:

Can you explain Megan Fox’s appeal?

Yes. She looks like a porn star and has the same acting talent as one, yet for some reason she makes mainstream movies. This tonal disconnect is what’s so appealing about her.

“Und warum laberst du dann über die Trulla?”, fragt man sich. Nun, weil sie im September in Diablo Cody’s erstem Post-Juno-Werk (United States of Tara zählen wir mal nicht mit) Jennifer’s Body zu sehn ist, den ich mit vorsichtiger Vorfreude erwarte! Zunächst mal kann ich alle Homeskillets beruhigen, die sich lemming-esk dem Juno-Backlash angeschlossen haben (der immer einsetzt, wenn ein kleiner oder lang-erwarteter Film erfolgreich ist): ich hab das Script überflogen, und die idiosynkratischen Dialoge sind eher Scream als Gilmore Girls.

Außer Codys Script ist da natürlich noch die kombinierte Awesomeness vom Amanda Seyfried und Adam Brody, die der Fuchsfrau entgegenwirken. Ich hoffe, Megan hat wenigens ein BISSCHEN comedic timing, sonst wirds awkward. Ich bin jedenfalls froh, dass langsam wieder satirische Horrors auf den Markt kommen: Teeth, Murder Party, Otis, Slither, … Allerdings wirkt nach Teeth, Deadgirl, Tamara, Ginger Snaps und Idle Hands das Konzept (übernatürlicher-)Teen-Killers-als-sexueller-Befreiungsakt nicht mehr ganz so frisch. Mal schaun, was Sam Raimi und der wiederauferstandene Kevin Williamson (Scream 4, The Vampire Diaries) dem Genre noch hinzuzufügen haben.

Und da wir uns momentan mit dem Zeichensystem des Trailers auseinandersetzen, hier der Vergleich zwischen dem Red Band…

…und dem Green Band Trailer (“appropriate audiences”):

YouTube Preview Image

Wow, hmm, ist der letztere wirklich so viel harmloser? Er hat jedenfalls mehr Plot und Amanda Seyfried mit top billing. Dafür ist der zweite besser geschnitten und hat The Runaways (die momentan mit der Dakota Fanning/Kristen Stewart-Lesbosexscene biographiert werden) auf dem Soundtrack. Wie das Autorenteam beschreibt, weckt der Red Band nostalgische Gefühle an eine Zeit, als Horrorfilme noch Spaß machten. Am Ende war wohl nur das “Fuck” ausschlaggebend für das R-Rating? Pffffffff.

Und wo wir gerade bei befremdlichen Entscheidungen sind: echt kreatives Poster:

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Kategorie: Celebrities, Film, Trailer

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