I also madmend myself

29.07.2009 | 01:10 | Autor: Jannis Walz

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So, hab ich mir auch mal sonen Reklamefatzke auf mich gestylt, obwohl ich das gar nicht gucke. Zu anspruchsvoll um als Nebenbeidings verbraten zu werden. Würde man nur Kopfweh von bekommen. Deshalb in gesteigerter Arbeitsphase dann doch nur gemütliches Comedy im augelichen zwanzig Minuten Packet. Ob die Gefolgschaft, wie ich deine Mutter traf oder dreissig Felsen, alles prima.

So, beim Bild hab ich dann mal versucht so ehrlich wie möglich zu sein. Mit dieser Seltsamfrisur wohl noch am ehesten die Geheimratsecken getroffen. Kaffe in der Hand permanent kommt auch hin. Und die graue Wand versinnbildlicht perfekt die Ästhetik der WG in der Plattenbau-Bronx.

Ausserdem lasen sie, werter Leser, den Beitrag mit dem höchsten Bild. Wenn das nix ist, dann weiss ichs auch.

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“Let’s pretend we know what 1963 looks like”

28.07.2009 | 21:05 | Autor: Captain Awesome

madmen_icon_smallSo, heute darf ich drei Artikel nachholen und einen aktuellen schreiben – na dann p(r)ost!

Ganz davon abgesehn, dass meine linke Mittelfingerkuppe nach einem Bierzapfanlagenvorfall (hoffentlich nicht permanent) taub ist… 9-Finger-System FTW!

Da der Herr Chefred. generell immer die Shows guckt, über die ich was negatives zu sagen habe (jetzt: “Entourage”, was zugegebenermaßen die perfekte Sommerserie ist), wird er wohl nicht rechtzeitig zum Beginn von “Mad Men” Season 3 bereit sein, in die Swinging Sixties abzutauchen. Aber vielleicht kann man ihn ja trotzdem dazu überreden, sich auf der AMC-Viral-Site einen (ja, wie nennt man eigentlich dieses stylized-60s-artwork-Gedöhns? Kann man mir da mal helfen?) groovy Avatar zu basteln und sein 2001-HAL-RipoffHomage-Auge mal für ein paar Tage in die wohlverdienten Sommerferien zu schicken.

Hier ist meiner…. oder wahlweise von Asthon Kutcher in “That 60s Show”, coming soon on FOX!

Disclaimer: Bin Nichtraucher. Das ist eine "herbal cigarette", Reefer Madness!

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Mehr Senf!

16.06.2009 | 19:14 | Autor: Captain Awesome

awesomePreviously, on chaosmatisch:
Einführungen und der rote Murks [...] Eine Liste [...] meinen spezifischen Sempf dazu [...] Mittlerweile gehören schnuckelige Introsequenzen zum guten Bild und Ton beim Kinofilm.”

 

Hey now! Da waren aber auch einige TV-Intros dabei. Und irgendwie ist es den Vorspännen von True Blood, United States of Tara und Dexter gemeinsam, dass sie weit besser sind, als die Show, die danach kommt. Ist vielleicht manchmal nicht so gut, mit einer dermaßen hohen Erwartungshaltung zu starten. Selbst das Dawn of the Dead Remake, das wirklich gelungen war, konnte nie an die verstörende Wirkung der Opening Titles mehr herankommen.

OK, Se7en hat die künstlerische Introsequenz wieder populär gemacht, nachdem Lucas mit Star Wars so einen “Brauchen mer net”-Trend losgetreten hatte. Aber in Vergessenheit gerieten dadurch die ikonischen Openings von z.B. Hitchcock und Leone nicht. Sogar heute kann man die Einflüsse noch an jeder Ecke spüren. Fincher selbst hat in Panic Room (momentan nachgemacht in Fringe) eindeutig North by Northwest zitiert (und vergessen wir nicht die ebenfalls herausragenden Credits für Fight Club und The Game).

Dann war da neuerlich Vacancy, wo man sich wohl dachte: “wenn wir schon nen Hitchcock-esken Thriller über nen durchgeknallten Motel-Besitzer machen, dann richtig!”. Das sind wohl die am meisten von Saul Bass/Bernard Herrmann-inspirierten Titles seit Gus Van Sants Psycho-Remake:

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Nicht zu vergessen die Opening Credits zu Mad Men (hier hält die Show zumindest das Versprechen des Vorspanns), die einen gewissen Vertigo-Vibe ausstrahlen (in der Serie selbst gibts auch zahlreiche Zitate der Ära, von Hitchcock bis Fellini).

 

Was gabs noch so Schönes in früherer Vergangenheit?

Natürlich Catch Me If You Can, der wie Mad Men die 60s-Jazz-Primärfarben-Schattenästhetik zurückbringt:

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Stranger than Fiction, aka The Charlie Kaufman-Film, that’s not by Charlie Kaufman:

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Ebenfalls herausragend: Hard Candy. Das schöne hier ist, dass weder der Filmtitel, noch die Credits, noch die ca. ersten 20 Minuten, einem irgendeinen Hinweis darauf geben, was für eine Geschichte man hier zu erwarten hat. Schaut man ihn zum zweiten Mal, stellt man fest, dass es sich bei der Sequenz (Embedding-Verbote nerven!) um eine abstrahierte Szene aus dem Film selbst handelt - genial! Wie der ganze Film und Ellen Page, etc.

 

Honorable Mention, weil so wunderschön, aber keine Opening Sequence (was unverständlich ist, weil sooo lustig war der Fake-Elf-Movie-Vorspann nun wirklich nicht), der Abspann von Lemony Snicket’s A Series of Unfortunate Events (und, kleiner In-Joke am Rande: Wenn es einen Track gibt, den ich im Dauerloop hören kann, ist es dieses Stück von Thomas Newman, möglicherweise, weil es in sich schon extrem repetitiv ist):

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